Mein Leben mit Epilepsie – Rückschlag

HELLO AGAIN!

In dem folgenden Beitrag stecken viele Emotionen, Gefühle und trotzdem möchte ich so stark sein und Kraft bieten. Epilepsie eine Krankheit, die unberechenbar ist. Eine Krankheit, die teilweise Angst macht, sowohl anderen Menschen, die diese Krankheit nicht kennen oder relativ wenig davon wissen, aber auch einem selber. Eine Krankheit die man einfach nicht erklären kann, zumindest nicht ich. Ich bin in der Situation, wo man den Auslöser der Anfälle nicht weiß. Nach vielen Besuchen bei verschiedenen Ärzten, habe ich irgendwann gedacht das alles gut ist. Schließlich habe ich seit dem 01.01.2017 keine Antiepileptika mehr eingenommen und bei den Kontrolluntersuchungen war auch alles gut – das hieß für mich das alles gut ist.

Habe mich von der Diagnose erholt, die zuvor mein komplettes Leben auf den Kopf gestellt hat. Sie hat mich verändert, meine Ansichten, meine Persönlichkeit und natürlich auch die Einnahme der verschiedenen Antiepileptika. Ich wollte immer stark sei, habe aber natürlich gemerkt, dass es nicht spurlos an einem vorbei geht, wenn man von heute auf morgen gesagt bekommt, das man jetzt Epileptiker ist und sein Leben lang Medikamente nehmen muss. Habe auch relativ schnell die Nebenwirkungen zu spüren bekommen, das allerschlimmste für mich unter anderem das man von manchen Ärzten überhaupt nicht ernst genommen wurde.

Meine Bitte wirklich an jeden da draußen, begegnet euren Mitmenschen auf Augenhöhe und seid respektvoll miteinander, wir sind alle Menschen, ob mit oder ohne Handicap. Schließlich heißt das nicht das wir deswegen weniger wert sind. 

Viele Menschen urteilen, sehr schnell sogar, sehen Menschen, Menschen die anders sind, wo man es sieht das sie eine Behinderung haben, diese werden in Schubladen gesteckt, teilweise nicht ernst genommen oder bevorzugt. Dann gibt es Menschen wie mich, ich habe eine chronische Krankheit, die man nach außen nicht sieht. Trotzdem leidet man darunter, dass man sich deshalb nicht im Schneckenhaus verkriechen sollte ist klar. Jeder ist anders und jeder geht anders damit um. Das ist in Ordnung.

Mein persönlicher Rückschlag – was ist passiert?

Um zu meinem oben genannten Rückfall zu kommen, ich hatte Anfang März einen erneuten epileptischen Anfall, welcher mich ziemlich rausgerissen hat, mir den Boden unter Füßen weggerissen hat. Viele neue Lebensumstände die sich bei mir ergeben haben, natürlich mit Stress verbunden, außerdem der Einfluss von vielen elektronischen Geräten, welche unmittelbar während des Anfalls auf mich einwirkten. Ich habe deshalb für mich den Konsum etwas reduziert und bin gespannt wie sich das Ganze entwickelt. Was ich interessanterweise beobachtet habe, das ich seitdem ich mein Handy und iPad auf Flugmodus stelle nachts wirklich besser schlafen kann.

Wie geht es für mich weiter?

Ein erneuter Ärztemarathon geht los. Aber für mich sind Antiepileptika keine Option und deswegen werde ich mich auch weiterhin auf alternative Heilmethoden konzentrieren. AUFGEBEN IST KEINE OPTION und diese Krankheit kriegt mich nicht klein.

VLOG zu dem Thema? 

Ich bin am überlegen zu diesem Thema YouTube Videos zu machen, ich finde das zu diesem Thema einfach zu wenig Material vorhanden ist, was haltet Ihr davon? Würde es euch interessieren?

Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Was denkt ihr über Behinderungen Epilepsie? Schreibt mir eure Gedanken, ich bin gespannt!

Wenn Ihr Anregungen oder ähnliches zu dem Thema habt oder Fragen immer gerne her damit.

Ich freue mich, wenn Ihr bald wieder vorbeischaut!

 Bildrechte: Annabellovic

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