Mein Leben mit Epilepsie – Umstellung mit Homöopathie, geht das?

Hey ihr Lieben,

ich habe mich wahnsinnig gefreut, wie viel positives Feedback ich zu meinem Beitrag zum Thema Epilepsie erhalten habe. Ihr seid der Wahnsinn! Danke. Das bestärkt mich noch mehr in meinem Tun. Ich freue mich, dass so viele mehr davon wissen möchten und so wissbegierig sind, wie es mir auf meinem Weg ergeht.

I AM THE MASTEr OF MY OWN FATE!

Jeder Mensch muss wissen, wie er seine Krankheit akzeptiert und die Diagnose verarbeitet und ich gehe meinen Weg so. Ich hab mittlerweile seit Anfang des Jahres meine Medikation komplett runtergefahren, unter ärztlicher Aufsicht.

Natürlich herrscht eine Angst, ich denke das ist normal. Doch wenn ich darüber nachdenke das ich mein altes Leben zurückbekomme, so verfliegt all die Angst. Es gibt kein größeres Geschenk, als die Gewissheit zu haben, dein altes unbeschwertes Leben mit purer Lebensfreude zurückzubekommen.

Mir ist bewusst, dass es nie wieder genau so wird, wie es war. Es wird anders, aber anders kann auch schön sein. Vor allem ohne diese hochdosierten Drogen. Wenn mir vorher jemand gesagt hat, das er sich von Tabletten verändert hat, habe ich gedacht: „Ach, die übertreiben, so schlimm kann es doch nicht sein.“ Bis ich selbst Opfer geworden bin. Ich habe am eigenen Leib gespürt, wie schlimm es sein kann. Ich habe meine Dosierung in mehreren Etappen komplett runtergefahren/ausgeschlichen.

Wie es mir erging?

 Ich habe es definitiv gemerkt, seit der Einnahme meines letzten Medikaments hatte ich kaum noch Kopfschmerzen,  das war vorher anders. Nun hatte ich teilweise wieder ganz schöne Kopfschmerzen und merkte das ich Entzugserscheinungen habe.

Ich nehme nun nur noch Globulis und diese sind speziell für Epilepsie, allerdings ist es anders als bei den Antiepileptika, denn ich muss sie nicht so oft nehmen. Alles läuft  in Rücksprache mit meinem Arzt.

Auf der einen Seite kommt ein ungutes Gefühl in dir auf, aber auf der anderen Seite, wird dir klar, das du den richtigen Weg gehst. Ich habe wirklich stark gezweifelt, habe mich gefragt, ob ich das akles wirklich tun soll, dieses Risiko wagen. Aber ich freue mich auf das was kommt.

Ich merke einfach das ich immer mehr zu meinem alten Ich zurückfinde, ich bin wieder offener, lauter, hibbeliger und weniger gereizt und fühle mich wieder fitter. Ich bin so froh das ich diesen Schritt gegangen bin. 😍

Jetzt seid ihr dran!

Habt ihr auch schon Alternativen ausprobiert? Was habt ihr für Erfahrungen gemacht? Lasst mich davon wissen! Ich freue mich über eure Nachrichten und Kommentare.

Ich freue mich, wenn Ihr bald wieder vorbeischaut!

 Bildrechte: Annabellovic

4 Gedanken zu „Mein Leben mit Epilepsie – Umstellung mit Homöopathie, geht das?

  1. Silvia Mordecai-Astor sagt:

    Erstmal weiterhin viel Erfolg für Dich!
    Ich hatte nach ca. 2 Jahren Chemie incl. Nebenwirkungen die Nase voll davon. Und habe viele Wege versucht: Homöopathie; TCM; Heilpraxis; Anthropologie … versucht. Nacheinander natürlich. Und alles mit ärztlicher Begleitung.

    Jetzt bin ich seit Jahren wieder bei Chemie. Nebenwirkungen kaum vorhanden.

    1. GM 20 jährig.
    Jetzt bin ich 57.

    • Annabell Mesanovic sagt:

      Hey, danke für dein Kommentar erstmal.
      Hattest du bei allen weiterhin Anfälle? Schade das es nicht geklappt hat. Aber wenn du jetzt keine Anfälle mehr hast und kaum Nebenwirkungen, dann geht es ja. 😊
      Welches Medikament nimmst du denn nun?

      Liebe Grüße

      Annabell

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